LG Potsdam verurteilt VW-Vertragshändler

Veröffentlicht am 09.01.2017

VW Vertragshändler werden zunehmend von Verbrauchern in Anspruch genommen. Der Abgasskandal führt vermehrt zum Unmut der betroffenen Käufer. Nachdem der Abgasskandal bekannt wurde, möchten immer mehr Käufer ihren VW zurückgeben. Sie treten vom Kaufvertrag zurück. Der Rücktritt vom Kaufvertrag wird oftmals von VW Vertragshändlern nicht einfach hin genommen. Es kommt zu gerichtlichen Verfahren. Infolgedessen kommt es zu immer weiteren Urteilen auch gegen VW Vertragshändler..

Beispielsweise hat das LG Potsdam zu Gunsten des Verbrauchers entschieden. Es hat mit seinem Urteil vom 04.01.2017, Az: 6 O 211/16,  den VW-Vertragshändler zur Rücknahme des betroffenen Fahrzeuges verpflichtet.

Das LG Potsdam geht in seiner Begründung zum einen davon aus, dass der Einbau der Manipulationssoftware einen erheblichen Mangel darstelle. Zum anderen ist es nach der Begründung des Landgerichts Potsdam entscheidend, ob dieser Mangel endgültig behebbar sei. Da der Mangel „Manipulationssoftware“ nicht endgültig behebbar sein, sei der Käufer letztlich zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt.

Ebenso wie das LG Potsdam haben auch andere Gerichte entschieden. Zu Gunsten von Verbrauchern mussten die VW Vertragshändler die in Rede stehenden Autos zurück nehmen.

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