Kündigung von Sparplänen seitens der Bank

Veröffentlicht am 20.12.2016

Die Kündigung teuer Verträge wird immer häufig durch Bausparkassen und Banken erklärt. Bspw. wurden viele, ältere Verträge durch Bausparkassen gekündigt. Sie wollten die teuren Altverträge „los werden“. Aufgrund niedriger Zinsen ist es für alle schwierig, eine vernünftige Rendite zu erzielen.

Ebenso wie den Bausparern geht es den Kunden der Bank. Diese hatten einst Sparpläne mit garantierten Zinsen zwischen 3,5 % und 4,5 % geschlossen. In Phasen höherer Zinsen boten viele Banken Sparpläne mit verschiedenen, garantierten Zinssätzen über eine Laufzeit von 15 bis 25 Jahre an. Seit der Phase niedriger Zinsen wird das Erwirtschaften solchen Zinsen für die Banken immer schwieriger. Daher kündigen einige Banken die nunmehr unliebsam gewordenen Sparpläne. Ob eine Kündigung eines Sparplan seitens der Bank wirksam ist, ist strittig. Je nachdem wie die jeweiligen Vertragsbedingungen gestaltet sind.

Für den Verbraucher ist es oft nicht erkennbar, ob die Kündigung berechtigt ist. Die Argumente der Banken klingen zunächst oft nachvollziehbar. Aber „der Teufel steckt im Detail“. Daher lohnt der Gang zum Anwalt oft. Je nach Vertragsgestaltung kann die Bank nicht wirksam einseitig den Sparplan kündigen. Oftmals darf die Bank auch die Zahlung von Bonuszinsen nicht verweigern. Sollten die Bank die Annahme einer höheren Sparrate verweigern, ist auch das oft nicht zulässig.

Sollte Ihnen Ihre Bank eine Sparplan gekündigt haben, prüfen wir Ihre Ansprüche gern!

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